Montag, 8. Dezember 2008

Alexander von Humboldt II: Alle Reisen vom 20.12.08 - 02.05, 09 abgesagt


Ein Schock für ca.2.000 Kreuzfahrtpassagiere!
Da der Schiffseigner, die Fa. C-Cruises aus den Niederlanden, sich wegen einer finanziellen Schieflage mit sofortiger Wirkung aus dem Kreuzfahrtgeschäft zurückziehen muss, wird das Schiff laut Phönix Reisen GmbH voraussichtlich den Winter 2008/09 über in Bremerhaven aufgelegt. Alle Reisen vom 20.12.08 - 02.05.09 sind abgesagt worden.

Ein neuer Eigentümser sei jedoch mit V-Ships/Monaco in Sicht, die entsprechenden Übernahme werde jedoch nicht vor Anfang Mai 2009 abgschlossen sein. Phönix Reisen ist sich aber anscheinend sicher, dass die Reisen ab 3.05.2009 wie geplant durchgeführt werden können.

Das Bild basiert auf dem Bild Alexander von Humboldt Kiel2008 aus der freien Medienarchiv Wikimedia Commons und steht unter der GNU Free Documentation License, Version 1.2. Der Urheber des Bildes ist VollwertBIT.

Samstag, 6. Dezember 2008

Hapag Lloyd Kreuzfahrten reagiert auf Gefahrenlage im Golf von Aden


Während andere Kreuzfahrtveranstalter sich laut Presseberichten vom 05.12.08 von der Reisewarnung des Auswärtigen Amtes in/durch den Golf von Aden noch unbeeindruckt zeigen, reagiert HLKf konsequent, kompetent und hanseatisch gelassen.
Die c.Columbus befindet sich zur Zeit im Rahmen der 1. Teilstrecke der Weltreise (Genua-Dubai) und sollte planmässig am späten Abend des 10.12. in Hodeidah/Jemen die Anker lichten gen Salalah/Oman - beabsichtigte Ankunft dort am 13.12.2008.
Aufgund der Piratenüberfälle in dieser Region werden alle Passagiere jedoch von Hodeidah/Jemen nach Dubai geflogen und dort 3 Nächte im 5-Sterne Luxushotel Grand Hyatt in Dubai einquartiert. Am 13.12. findet dann der Weiterflug nach Salalah/Oman statt, wo die c.Columbus nach ihrer "Leerfahrt" die Passagiere wieder aufnehmen wird.
Sebastian Ahrens, Sprecher der Geschäftsführung von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten: „Wir werden keine Passagiere durch den Golf von Aden befördern, solange die Lage unverändert ist und die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für dieses Gebiet besteht.“
Von Bord der Columbus haben wir erfahren, dass die Passagiere diese Entscheidung hochzufrieden aufgenommen haben. Man hat - zu Recht - Vertrauen zu HLKf.

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Bundesmarine vereitelt Piratenangriff auf MS Astor


Wie Spiegel-Online heute berichtet, hat schon am letzten Freitag die Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" durch Maschinenge- wehrsalven 2 Piratenboote in die Flucht geschlagen, die sich dem deutschen Kreuzfahrtschiff MS Astor verdächtig genähert hatten.

Das deutsche Kriegsschiff habe sich zwischen den Kreuzfahrer und die Boote geschoben. Als diese mit unveränderter Geschwindigkeit auf die 'Mecklenburg-Vorpommern' zusteuerten, gab die Fregatte Warnschüsse mit einem Maschinengewehr ab - so zitiert der Spiegel aus einem vertraulichen Bericht des Berliner Verteidigungsministeriums an den Bundestag.
Die MS Astor befand sich auf dem Weg von Sharm-El-Sheikh/Ägypten nach Dubai, wo sie am Dienstag wohlbehalten einlief.
Quelle: www.spiegel.de/....html

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Piratenengriff auf MS Nautica abgewehrt


In den frühen Morgenstunden des 30.11.2008 ist das Kreuzfahrtschiff MS Nautica der amerikanischen Reederei Oceania Cruises nur knapp einem Piratenangriff entkommen.
Im Golf von Aden habe "Nautica" gerade eine Gruppe von Fischerbooten passiert, als sich zwei kleine Boote mit insgesamt sechs bis acht Männern an Bord aus ca. 1.000m Entfernung schnell näherten - so heisst es in der PM der Reederei.

Durch sofortige Ausweichmanöver und Erhöhung der Fahrgeschindigkeit sei es gelungen, die Piratenboote abzuschütteln. Dennoch seien aus einem Boot aus ca 300 yards Entfernung 8 Schüsse auf das Schiff gefeuert worden. Sach- oder Personenschaden sei nicht entstanden.

Mittlerweile haben die Medien und angebliche Experten sich des Themas angenommen und z.T. eigenmächtig dramatisiert.

Foto ist lizensiert unter (C) creative commons / Adarsh_BlueSpace auf Flickr

Montag, 1. Dezember 2008

Maxim Gorki - Zukunft weiterhin ungewiss


Das beliebte Kreuzfahrtschiff Maxim Gorki - bis Ende Ende November 2008 im Charter von Phönix Reisen GmbH steuert einer ungewissen Zukunft entgegen.

Der Eigentümer, die russ. Firma Sovcomflot hatte die Maxim Gorki mittlerweile an die Reederei Orient Lines verchartert und unter dem neuen Namen Marco Polo II sollte die alte lady Maxim Gorki für Orient Lines ab 15.04.2009 zur Freude vieler Kreuzfahrtfans wieder in Fahrt kommen!
Leider ist der deal offenichtlich geplatzt - der operative Start der Fa. Orient Lines wird sich aus finanzwirtschaftlichen Gründen auf unbestimmte Zeit verzögern. Alle Reisen sind abgesagt!!

Im Gespräch ist jetzt, der Maxim Gorki im Hamburger Hafen das Gnadenbrot als Hotelschiff zu gewähren. Siehe hierzu den Artikel "Die Hamburg soll Hotelschiff werden" im Hamburger Abendblatt vom 01.12.2008.

Vielleicht wird Sovcomflot das Schiff auch zum Abwracken verkaufen.